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London – eine Stadt mit vielen Gesichtern

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Von London in die Highlands
Die Alpine A110 durchquert England:
Vom Londoner Großstadtdschungel geht es über die alte Industriestadt
Manchester bis hinauf in die schottischen Highlands,
eingetaucht in eine andere Welt mit ihrer reizvollen und einzigartigen Landschaft,
die über legendäre Straßen führt.

Covent Garden

oder London als Postkartenidyll: Covent Garden ist ein besonders lebendiger und feierfreudiger Stadtteil. In den 1970er Jahren war hier noch die Punk-Szene zuhause, heute ist das Viertel Heimat unzähliger Pubs und bietet Platz für kreative Ideen an jeder Straßenecke. Am Gehsteig der Henrietta Street, wo sonst nur englischer Geschmack vom Feinsten zuhause ist, hält die Alpine A110 vor dem Mosaik-Schild von Frenchie, dem neuesten Restaurant des französischen Chefkochs Greg Marchand.

Covent Garden

Seine Ausbildung absolvierte er im Restaurant Fifteen von Jamie Oliver – dem er übrigens auch seinen Spitznamen verdankt. „Frenchie“ wird wohl noch ein paar Jahre in London bleiben, ein Highspeed-Leben zwischen Bacon-Sandwiches, Fish and Chips, Lamm und der Minzsoße des Sunday Roast im Pub. Seine ersten Erfolge feierte er zwar in Paris, wo er in der Rue du Nil ein erstes Restaurant, eine Weinbar, einen Weinhandel und einen Imbiss eröffnete, doch mit dem Frenchie in Covent Garden gelang ihm eine viel beachtete Rückkehr zu den Ursprüngen.

London reizt mich wegen seiner Offenheit und Lebendigkeit. London ist eine Stadt, in der ich mich völlig frei fühle“, erklärt Greg Marchand, „eine Stadt, in der es um Nuancen geht, um Humor und die zahllosen Einflüsse von außen, eine Stadt, wo man seine Kochkünste so richtig ausleben kann.“

Covent Garden ist angesagter denn je und freut sich über sein neues Restaurant, eine moderne französische Brasserie, die Paris nicht einfach nur kopiert. Hier kann Greg Marchand seine Küche nach Belieben weiterentwickeln. „Man findet nur die besten Erzeugnisse,

Fleisch von Tim Wilson (Ginger Pig) die schönsten Meeresfrüchte Schottlands, lokale Gerichte wie Scone mit Ahornsirup, geräucherten Speck oder Bread-and-Butter-Pudding, und auch Cross-Over-Cuisine.“

Brick Lane

Wir fahren ostwärts ins kosmopolitische Shoreditch auf die Brick Lane, wo das Herz des Viertels schlägt. Hier ist London volkstümlicher. Zwischen Ziegelbauten, Fabriken aus dem 17. Jahrhundert und den Brauereien, die sich dort angesiedelt haben, durchquert die Alpine A110 eine der kreativsten Straßen des Stadtteils. Street-Art-Künstler aus aller Welt haben sich an den Hauswänden verewigt. Auf den hiesigen Flohmärkten, Handwerker-, Mode- und Antiquitätenmärkten kann man noch wahre Schätze heben. Straßenstände aus Indien, Bangladesch oder Tibet bieten auf dem Sunday-Up-Market ihre Köstlichkeiten feil. Doch auch die englischen Traditionen – wie Cup of Tea und Banoffee – werden hochgehalten.

Brick Lane
Notting Hill

Notting Hill

Westlich bildet der Stadtteil Notting Hill mit seinen viktorianischen Häusern und Pastellfarben den perfekten Dekor für die Alpine A110 – fast wie im Kino! Von der Portobello Road bis hin zum Westbourne Grove liegt eine schicke englische Kunstgalerie oder Antiquitätenhandlung neben der anderen und versetzt einen in andere Zeiten. Man könnte meinen, jeder Tag der Woche wäre ein gemütlicher Sonntagmorgen. Kensington und Mayfair bilden den krönenden Abschluss unserer Rundfahrt durch das vielseitige London von heute, das London der roten Ziegelpalais, des edlen Luxus und der Sammler schöner Automobile. Gönnen wir uns zum Schluss noch eine Pause in der Bar des Connaught, einem der schönsten Hotels der Stadt. Ein Ausflug in den Hyde Park darf hier natürlich auch nicht fehlen.