Ihre Suche :

Suche

Suche
|

Edinburgh

Die Altstadt

Die Altstadt

Edinburgh ist das Tor zu Schottland. In der Altstadt passen die grauen Konturen der Alpine A110 perfekt ins Dekor der Thistle Street. Dieser Name nimmt Bezug auf das Emblem des Landes: die schottische Distel. Seit 1800 haben sich hier zahllose Händler und Handwerker angesiedelt. Gegenüber dem Café Saint-Honoré gewährt uns die Boutique 21st Century Kilt des Designers Howie Nicholsby Einlass.

Als Sohn eines Kiltherstellers brach der Schotte mit der Familientradition und brachte Kilts (also Schottenröcke) in moderneren Ausführungen auf den Markt, die Aristokraten und Künstler gleichermaßen überzeugten. „Ich habe die Vorstellung vom Kilt revolutioniert“, verrät er uns, „indem ich zwar an die Tradition und das handwerkliche Können anknüpfte, Stil und Komfort jedoch grundlegend veränderte“. Diese Kilts wurden nicht mehr nur in den üblichen Tartan-Stoffen und mit Falten angeboten, sondern auch in anderen edlen Materialien wie Tweed, Denim oder Leder. Man kann einen Kilt nun auch auf den Hüften und zu hohen Stiefeln tragen.

Nach zehn Jahren hatte der schottische Designer die Herausforderung gemeistert. In seinem Geschäft in Edinburgh begegnet man den jüngeren Generationen – Modeliebhabern, aber auch ganz normalen Kunden.

„Der Kilt ist eine echte Alternative für den modernen Mann“, betont der Designer. „Schon in der Antike trugen Männer eine Tunika als Kleidungsstück im Alltag. Ich selbst trage nun bereits seit 18 Jahren jeden Tag Kilt.

Natürlich ziehen Sie damit die Blicke auf sich. Aber die starke Persönlichkeit, die aus einer solchen Entscheidung spricht, färbt dann auch auf Ihr Verhalten ab.“

Summerhall

Auf der anderen Seite der „Old Town“ fährt die Alpine A110 weiter in die Gegend rund um den Holyrood Park und dann zum Summerhall, einer ehemaligen Brauerei aus dem 18. Jahrhundert, die heute eines der größten Festivals der Stadt ausrichtet. Heute wird hier wieder Bier gebraut. Die Pickering Distillery hat sich mittlerweile auf Gin spezialisiert.

Summerhall

„Und zwar nach einem Originalrezept aus Bombay aus dem Jahr 1947“, erläutert uns Leah Shaw Hawkins, der Markenmanager von Pickering. „Die beiden Unternehmer Marcus Pickering und Matthew Gammell haben dieses Rezept dann nur noch etwas an den modernen Geschmack angepasst.“ Eine 24-stündige Melange in den beiden Destillierapparaten aus Kupfer macht den Pickering zu einem klassischen Gin mit dem gewissen Extra: Er schmeckt ganz leicht nach Wacholder, Zitrusfrüchten und süßem Anis. Die Firma stellt alle ihre Flaschen vor Ort her und exportiert sie dann in die ganze Welt, insbesondere nach China, wo die Marke gerade ihre erste Seafood Bar eröffnet hat.

Queensferry

Queensferry

Nun verlassen wir in der Alpine A110 die bunten Gassen der Altstadt und fahren zu den Hügeln des Dean Village mit seinen mittelalterlichen Gässchen. Gegen Abend erreichen wir North Queensferry. Das Dörfchen an den Ufern des „schwarzen Flusses“ bietet uns ein einzigartiges Panorama. In direkter Umgebung führen drei Brücken aus drei Epochen über den Fluss, allesamt technologische Meisterleistungen ihrer Zeit. Bei Queensferry und seiner Schrägseilbrücke beginnt die zauberhafte schottische Landschaft der Lowlands.